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Der Wirkstoffmechanismus von Cannabinoiden

Neueste Biochemische Erkenntnisse haben gezeigt, dass der Mensch cannabisähnliche Biotransmitter produziert und auf zellulärer Ebene einen sogenannten Cannabinoidstoffwechsel besitzt.

Hanf Transmitter Gehirn

Endocannabinoid System (ECS)

Das Endocannabinoid-System besteht aus Cannabinoid-Rezeptoren, Endocannabinoiden sowie der Synthetisierung und den entsprechenden abbauenden Enzymen. Es stellt ein sehr komplexes und äußerst wichtiges physiologisches System dar, das eine Reihe von Stoffwechselprozessen beeinflusst.

Die Hauptfunktionen des  ECS scheinen ein körpereigenes Ausgleichssystem zu sein, das den Körper  unterstützt um sich von Stress zu erholen. Zum anderen sind die  Endocannabinoide in unterschiedlichen Regulierungssysteme beteiligt, wie  zum Beispiel den Blutdruck zu senken, die Körpertemperatur zu regeln, Schmerz- und Angst Wahrnehmung zu regulieren, Muskelverspannungen zu lösen, Reizleitung im Gehirn zu regulieren und den Appetit  zu balancieren.

Mit der Entdeckung der zwei Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2, die molekulare Grundlage für die Wirksamkeit von Δ9-THC, wurde das Vorhandensein eines endogenen Cannabinoid-System zum ersten Mal postuliert. CB1-Rezeptoren sind in vielen Bereichen des zentralen Nervensystems (CNS) in hohen Dichten  vorhanden und gehören zu den am häufigsten  G-Protein-gekoppelten Rezeptoren im Gehirn. Sie sind auch in verschiedenen peripheren Organen (Milz, Magen, Rückenmark, Lunge, etc.) in einem geringeren Ausmaß vorhanden.
CB2-Rezeptoren werden hauptsächlich durch die Zellen des Immunsystems ausgeschüttet und sind in nachvollziehbar niedriger Dichte  im Gehirn (Mikroglia, Hirnstamm) und in den Keratinozyten der Haut. Wie die CB1-Rezeptoren, gehören sie auch zu den G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Wenn sie aktiviert werde setzen sie eine  Signalkaskade, in Bewegung (Hemmung der Adenylatcyclase, intrazellulären Calcium-Freisetzung, die Hemmung des Kalium Ausströmen), die schließlich zu einer Modulation der neuronalen Erregbarkeit führt.

Anwendung von CBD nach Dr. med. Franjo Grotenhermen

Hanf-Anwendung

Diese Erkenntnis ist nun auch der Schlüssel für ein tieferes Verständnis, warum Cannabinoide solch enorme, breitgefächerte Heilwirkungen hat, weil diese eben genau hier im Zellstoffwechsel regulierend und heilend einwirken. In dem kürzlich erschienenen Buch von Dr. med. Franjo Grotenhermen, „Cannabidiol – CBD ein cannabishaltiges Compendium“  werden die verschiedenen Cannabinoide vorgestellt und der medizinische Nutzen ausführlich dargestellt. Hieraus ein kurzer Überblick über die verschiedenen Anwendungsgebiete: Epilepsie, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen, Schizophrenie, Entzündungen, Schmerzen, Krebs, Dystonie und Dyskinesie, Abhängigkeit und Entzug, Reduzierung des Appetits und Übergewichts, Schlafregulierung, Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel in diversen Organen, Diabetes, Übelkeit und Erbrechen, Nervenschutz, Rinderwahn, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Hepatitis, Leber- und Hirnschädigung, Blutvergiftung, Verbesserung der Knochenheilung, Hautkrankheiten, Allergien und Asthma, sowie bei Malaria.
Auffallend gute Ergebnisse werden beim Touret-Syndrom berichtet, sowie bei Rheuma, Arthritis und diversen Autoimmunkrankheiten.
Schon geringe Dosen von CBD im mg-Bereich zeigen hervorragende Wirkungen, wobei die Einnahme auf 2 Gaben verteilt wird, also beispielsweise morgens und abends.

Hanf-CBD-Diagramm

Kosmetische Verwendung

Hanf-Flaschen-Medizinische Verwendung

Leider liegen derzeit noch keine ausführlichen dermatologischen Untersuchungen vor.  Doch ausgehend von den vorliegenden medizinischen Untersuchungen könnte man sich unter anderem die entzündungshemmende, Schmerz lindernde, Durchblutung fördernde, Nerven regenerierende und Krebs reduzierende Wirkung durch die Anwendung auf der Haut zu Nutze machen. Bei der Aufnahme über die Haut gelangt CBD unmittelbar, ohne den Verdauungstrakt zu passieren, direkt in den Blutkreislauf und wäre allein deshalb schon eine interessante Anwendungsvariante. Allmählich werden immer mehr hautpflegende Produkte mit CBD am Markt angeboten. Dieses Anwendungsgebiet birgt noch ein großes Potential in sich, medizinisch wie auch kosmetisch.

Gewinnung und Extraktion von CBD

Die Cannabinoide sind nicht Wasser- sondern fettlöslich und wurden traditionell mit diversen Lösungsmitteln aus den Blüten ausgelöst, wobei es immer ein grundsätzliches Problem ist, die Lösungsmittel nach der Extraktion wieder rückstandsfrei zu entfernen.

Hanf-Extraktion

Dank moderner Hochdrucktechnik hat sich in den letzten Jahren die CO2-Extraktion etabliert und ist heute Standard geworden. Dabei wird das natürliche CO2, das aus der Luft gewonnen wird, unter großem Druck den Hanfblüten zugeführt. Schon bei einer Temperatur von 66 – 68 °C lösen sich die Cannabinoide von den Blüten und können abgesaugt werden.

Das dadurch entstehende lösungsmittelfreie Produkt hat eine CBD-Konzentration meist zwischen 10 und 20 % CBD. Begrenzt wird diese Konzentration durch den Gehalt an THC, da dieses, wenn auch nur in sehr geringen Mengen vorhanden, bei der Extraktion ebenfalls angereichert wird und dabei die zugelassene Obergrenze von 0,2 % nicht übersteigen soll. Das so gewonnene Produkt ist eine grüne, pastöse Masse, die neben CBD auch diverse Harze der Blüten enthält. Nach Bedarf wird diese Substanz weiter aufgereinigt, um das möglichst reine CBD zu erhalten. Diese Qualität ist dann goldgelb und flüssiger. Für die Anwendung wird das CBD zur gewünschten Konzentration rückverdünnt. Verwendet wird dazu meist das aus den Hanfsamen gewonnene Speiseöl.

CO2 Extraktion von Hanfblüten zur CBD-Gewinnung

Hanf-Extraktion-Schaubild

 

CO2 wird in unter dem Einfluß von Druck und Wärme (Flowsheet links unten) verflüssigt und ist somit ein gutes Lösungsmittel, das sogenannte überkritische CO2,  für die in den Hanfblüten enthaltenen Cannabinoide. Diese werden oben abgesaugt und im zweiten Wärmetauscher nochmals erhitzt. Im Abscheider 1 wird dann die erste Fraktion abgesondert. Dieser Vorgang wiederholt sich in Abscheider 2. Das CO2 wird im Kondensator wieder zurück gewonnen.
Die Vorteile der CO2-Extraktion:

    • Es ist nicht toxisch
    • Anwendung auch in der Lebensmittelproduktion ohne jegliche Einschränkung
    • Unsere hochwertigen biologischen Rohstoffe bleiben in ihrer natürlichen Form erhalten
    • Es hinterlässt keine schädlichen Rückstände
    • Frei von Verunreinigungen
    • CO2 ist beliebig, auch in großen Mengen verfügbar und wird mikrobiologisch gewonnen
    • Es wird im Kreislauf wieder zurückgewonnen und wieder verwendet
    • Umweltfreundlich,
    • Es ist antibakteriell und findet unter Ausschluss von Sauerstoff statt

CBD-Produkte

CBD wird in den Verschiedenen Verarbeitungsstufen am Markt angeboten und gehandelt.

Erntefrische, getrocknete Blüten für die Extraktion
Diese Blüten sind gereinigt, von Stängeln und Samen befreit und fertig           
aufbereitet für die Extraktion. Aktuell verfügbare Ware und weitere Einzelheiten wie Ursprungsland, Sorte, Menge, Anbaumethode (konventionell oder biozertifiziert) Trocknungsmethode und den Gehalt an CBD, THC, CBN, CBG und CBC erfragen sie unter mail@besthemp.de

Roh-Extrakte in den diversen Konzentrationen
4 %
10-12 %, grün oder auch als decarboxiliertes, goldfarbenes Extrakt erhältlich
15-17 %
18 – 20 %
bis  hin zu Isolaten  in  einer Konzentration von 99,8 % CBD.

Als Spezialist für Produktentwicklung, Produktion und Verkauf von CBD – Cannabidiolhaltigen Produkten, bietet Besthemp nur die hochwertigsten Extract-Qualitäten.

Unser Schwerpunkt liegt im B2B-Bereich.
Wir sind immer darauf bedacht, die Qualität unserer hochwertigen Rohstoffe voll zu erhalten, welche zu Zwischenprodukten oder für diätetische, bzw. medizinische Zwecke eingesetzt werden.
Natürlich genügen alle Besthemp-Produkte den hierfür erforderlichen Auflagen. Wir arbeiten immer daran, die Produktqualität laufend zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln. Dabei verlieren wir nie unser Ziel aus den Augen, dem Markt das bestmögliche Rohprodukt mit eine hohen CBD-Konzentration zu bieten.

Unser Besthemp CBD-Öl aus der CO2-Extraktion erhält das volle Spektrum an Cannabinoiden, Thermpenen, Flavonoiden und Phenolen von EU-zertifiziertem Hanf. Unsere Extrakte enthalten nich nur CBD, sondern auch Cannabinoide, wie hauptsächlich CBC, CBG, und CBN. Die am meisten vorkommenden Therpene in unseren Besthemp-Extrakten sind Myrcen, beta-Caryophyllen, Linalool, alpha-Pinene, beta-Pinen, trans-alpha-Bergamotte und alpha –Humulen.

Industriehanf ist im Gegensatz zu Marihuana der ideale Rohstoff für die CBD-Gewinnung, da er einiges an CBD enthält, und so gut wie gar kein THC (weniger als 0,2 %). Die laufenden Qualitätskontrollen während des ganzen Verarbeitungsprozesses sichern unseren Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität.
Fertige Produkte für die Anwendung sind unter anderem  Massageöle, Kapseln, Konzentrate und kosmetische Pflegeartikeln.

Qualitätskriterien und Einkaufsempfehlungen

Die Qualität beginnt schon bei der Vorbereitung der Ackerböden und des Saatguts. Hier kann der Kunde schon unterscheiden ob er Wert auf bio-zertifizierten Hanf legt, oder ob konventionell angebauter Hanf auch seinen Bedürfnissen entspricht. Dabei muss erwähnt werden, dass auch  unsere nicht zertifizierten Produkte ohne den Einsatz von schädlichen Pestiziden und Chemikalien produziert werden. Alle Besthemp-CBD-Extrakte sind nur aus biologisch zertifiziertem Hanf hergestellt.

Der weitere Reinigungs- und Verarbeitungsprozess der Hanfblüten steht laufend unter unseren strengen Qualitätskriterien. Nur die besten Anlagen und die fortschrittlichste Technik werden für die Extraktion verwendet. Der gesamte Be- und Verarbeitungsprozess wird von unserem Labor laufend überwacht, so dass nur die besten und reinsten Qualitäten angeboten werden. Der CBD-Gehalt unserer Produkte wird außerdem von unabhängigen Labors geprüft und bestätigt.